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Modernisierung der südamerikanischen Telekommunikation: Modulare Systeme als Lösung für inkrementelles Kapazitätswachstum

May 7, 2026

Neueste Unternehmensnachrichten über Modernisierung der südamerikanischen Telekommunikation: Modulare Systeme als Lösung für inkrementelles Kapazitätswachstum

In der laufenden Modernisierung des südamerikanischen Telekommunikationsmarktes stehen Betreiber vor einer doppelten Herausforderung: der dringenden Notwendigkeit, die Infrastruktur zur Bewältigung des explodierenden Datenverkehrs zu modernisieren, und dem strengen Gebot zur Kontrolle der Investitionsausgaben (CAPEX). Bei herkömmlichen Stromversorgungskonzepten für Vermittlungsstellen führt eine Überdimensionierung in frühen Phasen oder die Durchführung komplexer, invasiver Upgrades später zu erheblich höheren Gesamtbetriebskosten (TCO) und birgt erhebliche Risiken für Serviceunterbrechungen. Hochspannungs-DC-DC-Wandlersysteme, die Modular Design nutzen, haben sich als die bevorzugte Auswahl unter LATAM-Betreibern herauskristallisiert, die ihre Investitionen an das reale Wachstum anpassen und gleichzeitig die Expansionslogistik vereinfachen möchten.

Expansionsengpässe in älteren zentralisierten Stromversorgungssystemen

Viele operative Vermittlungsstellen in ganz Südamerika verlassen sich immer noch auf monolithische, zentralisierte DC-DC-Abwärtswandlerkonfigurationen.

· Überinvestition in frühen Phasen: Um das Lastwachstum über einen Horizont von 5 bis 10 Jahren zu antizipieren, sind Betreiber gezwungen, in Phase 1 Hochleistungs-Netzteile zu beschaffen, wodurch kritisches Kapital in unterausgelasteter Hardware gebunden wird.

· Aufwendige Infrastrukturanpassungen: Wenn ein Standort schließlich eine Erhöhung der Stromabgabe benötigt, erfordern ältere, nicht-modulare Systeme umfangreiche Neuverkabelungen, kundenspezifische technische Anpassungen oder sogar geplante Wartungsfenster, die kritische Kommunikationsleitungen offline nehmen – ein inakzeptabler Kompromiss in den heutigen Hochverfügbarkeitsnetzen.

Das modulare Flatpack2-System: Technische Logik der inkrementellen Skalierung

Die Implementierung des Flatpack2 DCDC 380V 54V Systems ermöglicht einen reibungslosen, nicht-störenden Entwicklungspfad für südamerikanische Einrichtungen. Seine technischen Vorteile liegen in der Synthese einer skalierbaren Hardwarearchitektur und einer automatisierten Steuerungslogik:

1. Granulare Kapazitätsskalierung von 36 kW bis 108 kW

Das System ermöglicht eine elastische Bereitstellung innerhalb eines standardisierten industriellen Schrankformats von 600 x 2000 x 600 mm.

· Parametrische Auswahl: Betreiber können Phase 1 mit einer konservativen 36-kW-Konfiguration beginnen, die mit wenigen 3000-W-Modulen bestückt ist. Wenn 5G-Dienste erweitert werden oder die Abnahmedichte steigt, können zusätzliche Module hinzugefügt werden, um eine Kapazität von 72 kW oder volle 108 kW zu erreichen. Diese "Pay-as-you-grow"-Finanz- und Methodik optimiert die Cashflow-Nutzung drastisch.

2. Hot-Pluggable-Ausführung vereinfacht Feld-O&M

Ein erheblicher Teil der regionalen Vermittlungsstellen im Landesinneren Südamerikas hat keinen sofortigen Zugang zu spezialisierten Elektrotechnik-Teams. Das Flatpack2-System löst dieses Problem durch seine vollständig Hot Pluggable Mechanik.

· Erweiterung im laufenden Betrieb: Während Kapazitätserweiterungen schieben Feldpersonal einfach neue DC-DC-Module direkt in aktive Backplane-Steckplätze. Es ist absolut nicht erforderlich, die 380-VDC-Eingangs- oder die 54-VDC-Ausgangsbuchsen zu trennen. Integrierte Einschaltstrombegrenzungsschaltungen unterdrücken aktiv potenzielle Stoßströme und eliminieren das Risiko von Spannungseinbrüchen im laufenden System.

Smartpack2-Controller garantiert Flottenkonsistenz

Die primäre technische Herausforderung bei modularen parallelen Architekturen besteht darin, sicherzustellen, dass die kollektive elektrische Last gleichmäßig über alle aktiven Wandler verteilt wird.

· Hochpräzise Stromteilung (innerhalb von ±5 %): Orchestriert vom Smartpack2-Controller, erzwingt die Architektur eine aktive Stromteilung innerhalb von ±5 % des maximalen Stroms zwischen allen funktionierenden Modulen (Datenblatt Seite 2). Dies verhindert, dass einzelne Module einer unverhältnismäßigen thermischen Belastung ausgesetzt werden, und erhält die allgemeine MTBF (Mean Time Between Failures) des Systems.

· Automatisierte Fernkonfiguration: Nach dem Einsetzen eines Moduls überträgt der Smartpack2 automatisch die Systemeinstellungen (wie z. B. 54,5 VDC) über Softwareprotokolle auf die neue Hardware. Dies eliminiert die manuelle Kalibrierung vor Ort über Potentiometer und beseitigt menschliche Fehler aus der O&M-Gleichung.


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